1. März 2011

Kundenanlage von Simon Boutellier

Die Modelleisenbahn von Simon Boutellier befindet sich im ehemaligen Heustock seines Grossvaters. Die Raumgrösse beträgt 35 Quadratmeter. Der Raum haben sein Vater und er neu aufgebaut. Er wurde total Isoliert und mit einer Heizung und Strom ausgerüstet. Für die Zukunft stehen nochmals 29 Quadratmeter zur Verfügung. Aber auch dieser Raum müsste zuerst renoviert und ausgebaut werden.

Für Diskussionen, Fragen und Anregungen steht Simon Boutellier Ihnen gerne zur Verfügung! Simon ist gelernter Schreiner. Man beachte deshalb besonders die ganz exakte und perfekte Verarbeitung des Holzaûfbaus. Insbesondere in dieser Hinsicht kann Ihnen Simon sicher viele nützliche Tips geben. Er hat auch Schablonen vorbereitet, um beim zu verarbeitenden Holz exakte Radien sägen zu können. Wenn Sie an fertig zugeschnittenen Holzelementen interessiert sind, wird er wohl auch mit sich reden lassen, obwohl er zeitlich wie er sagt sehr ausgelastet ist.
Simon Boutellier, Dorfstrasse 12, 5272 Gansingen
bouti_86@gmx.ch


Die Anlage befindet sich momentan im Aufbau. Als Grundform stellen Sie sich ein U vor. Hier ist der rechte Schenkel auf dem Bild dargestellt. Er ist 5.5 Meter lang. Die linken 3 Geleise gehören zum vollautomatischen Schattenbahnhofbetrieb, der von einer CS 2 gesteuert wird. Die linken 4 Schattenbahnhofgeleise führen über die im Bau befindliche Umfahrung.


Über diese Umfahrung können später die Züge perfekt vom Schattenbahnhof in die Hauptlinie fahren, um sie im Blocksystem einzuschleusen.


Beim linken Schenkel befindet sich der Geleisewendel. Dieser verbindet in Zukunft die 1. mit der 2.Ebene. Sie dienen als Schattenbahnhof und Hauptstrecke, damit möglichst viele Blöcke installiert werden können. Die Grundfläche des Wendels beträgt 2'500 mm x 1'340 mm. Mit R4 und R5 Bogen und einer geraden Strecke von jeweils 1'100 mm, beträgt die max. Steigung nur 2 % (Höhendifferenz 300 mm). Somit meistern auch schwere und lange Güterzüge diese Steigung einwandfrei.
Als gelernter Schreiner stellt Simon Boutellier den gesamten Aufbau der Anlage selber her. Alle Trassenbretter der Anlage sind aus 12 mm Pappelsperrholz. Die Radiusbretter des Gleiswendels sind ¼ Segmente. Für jede Radiusgrösse hat er eine Schablone auf einer CNC-Fräsmaschine herstellen lassen. Mit einer Oberfräse lassen sich so die Radiusbretter millimetergenau kopieren.


Für eine exakte und regelmässige Steigung wird das Höhenprofil im Gleiswendel vollständig ausgenutzt. Man beachte das Tragwerk des oberen Trassenbrettes, das für den Pantograf vor dem Einbau ausgefräst wurde.


Für den späteren Betrieb stehen bereits 12 komplette Züge einsatzbereit. Wie hier ein 15-teiliger Zug mit einer Re 10/10 bespannt. Die Weiacherwagen wurden mit Schotter noch etwas aufgemotzt.


Mit etwas Geschick und handwerklichem Können lassen sich auch mit dem C-Gleis von Märklin schöne Weichenstrassen herstellen. Die schlanken Weichen Nr. 24711 und 24712 wurden direkt mit der Kreuzung Nr. 24640 verbunden, ohne Zwischenstück Nr. 24071. Dies erfordert aber ein Anpassen der Böschung. Zwischen den schlanken Weichen muss ein Stück Nr. 24188 eingepasst werden. Komplett digitalisiert lässt sich die Weichenkombination mit der CS 2 programmieren und schalten. Somit entstehen schöne Fahrstrassen.