25. November 2012

Kundenanlage von Andreas Baumann

Andreas Baumann präsentiert uns seine Anlage, die er in kürzester Zeit auf einen beachtlichen Ausbaustand gebracht hat.

Die Anlage ist nahezu ausschliesslich in seiner Ferienzeit entstanden. Er hat im November 2011 damit begonnen und insgesamt sechs Wochen an der Modelleisenbahnanlage und rund zwei Wochen an seinem Original-Stellpult der SBB gebaut.
Falls Sie mit Andreas Baumann in Kontakt treten möchten, können Sie ihn gerne via E-Mail unter baumann_andi_80@yahoo.de erreichen.


Ein Überblick seiner Modelleisenbahnanlage

Die Anlage steht in einem Hobbyraum mit 21 m2 Fläche.

Die längsten Bahnhof-Gleise sind drei Meter lang. Die kürzesten Bahnhof-Gleise sind 2.3 Meter lang. In den Schattenbahnhöfen 1 und 2 sind sie 2.9 respektive 2 Meter lang.

Der Schattenbahnhof 1 ist auf einer Höhe von einem Meter und die letzte Ebene 6 wird dann etwa eine Höhe von 1.6 Meter aufweisen. Die maximale Steigung der Modelleisenbahnanlage beträgt 2.4 %.


Anzahl Züge 
  • Hauptbahnhof mit vier Zügen auf acht Gleisen
  • Schattenbahnhof 1 mit acht Zügen auf acht Gleisen
  • Schattenbahnhof 2 mit vier Zügen auf acht Gleisen
  • Strecke mit vier Zügen unterteilt in fünf Blockabschnitte

Total verkehren 20 Züge. In der Station vor dem Schattenbahnhof 2 befinden sich drei Züge.

In Zukunft sind zwischen dem Schattenbahnhof 1 und Schattenbahnhof 2 weitere acht Züge, unterteilt in zehn Blockabschnitte, vorgesehen. Im Endausbau werden total 28 Züge auf der Anlage fahren. Eventuell wird zum Schluss eine siebte Ebene gebaut.

Die Anlage wird vorwiegend mit SBB Zügen betrieben. So fahren darauf unter anderem:
  • Doppeltraktion Re 8/8
  • Doppeltraktion Re 10/10 Cargo
  • Doppeltraktion Re 10/10 in grün
  • Re 8/8 Weiacherzug mit 16 Güterwagen
  • Re 6/6 Post Zug mit 12 Güterwagen
  • Re 460 IC mit acht EW IV Wagen



Technische Angaben:
  • fünf Trafos
  • vier Booster
  • etwa 270 Meter Gleise
  • 60 Weichen
Es werden gesamthaft über 130 Adressen für Weichen, Lichtsignale, Schaltdecoder benötigt . Dazu kommen noch Zwergsignale, bei denen jedes drei Adressen für die Schaltdecoder gebrauchen wird.

Der ganze Betrieb wird in Blockabschnitten gefahren. Zwischen den Schattenbahnhöfen und dem Bahnhof hat es zurzeit keinen Blockabschnitt. Diese werden später noch in Blockabschnitte unterteilt.

Die Ein- und Abfahrten von den Schattenbahnhöfen werden in Blockabschnitten gefahren. Wenn z.B. im Bahnhof auf Gleis 2 ein Zug abfährt und nach dem Lichtsignal dass Kontaktgleis befährt, schaltet er einen Befehl aus, damit beim Schattenbahnhof 2 auf Gleis 2 ein Zug abfahren kann. Dieser wird nach dem Lichtsignal einen Kontaktgleis befahren, der dann beim Schattenbahnhof 1 auf Gleis 2 den Abfahrtsbefehl auslöst. Dieser wird dann beim Schattenbahnhof 1 auf Gleis 7 den Abfahrtsbefehl geben. So geht der Ablauf weiter bis schliesslich der Schattenbahnhof 2 dem Gleis 7 auf dem Bahnhof Gleis 7 auch den Fahrbefehl erteilt. Da auf den Strecken in Blockabschnitten gefahren wird, ist der Kreislauf geschlossen, um ein gut funktionierender automatischer Betrieb zu gewährleisten.




Original-SBB-Stellpult

Da es kein Stellpult gibt, das mit der CS2 funktioniert, hat sich Herr Baumann Gedanken gemacht, ob ein Stellpult mit der CS2 funktionieren könnte. Da er früher bei der SBB gearbeitet hat, konnte er im August 2012 bei der SBB nachfragen, ob ein ausgedientes Stellpult zu haben wäre. So hat er von der SBB ein Original-Domino-Stellpult erhalten, das auf dem Bahnhof Busswil nicht mehr gebraucht wurde. Er hat es an seine Anlage angeschlossen, und kann damit den Schattenbahnhof 2, den Bahnhof, die Station bei der Stecke und die Strecke der Fahrstrassen steuern. Den Fahrbetrieb vom Schattenbahnhof 1 wird von der CS2 automatisch Betrieben. Sein Ziel ist es, das Stellpult noch weiter auszubauen, dass man darauf auch sieht, wie die Fahrstrasse gestellt worden ist, wie es um die Gleisbesetzung steht usw.

SBB-Stellpult mit CS2 kombiniert.

Stellpult mit blauen Tasten zur Ansteuerung der Schattenbahnhöfe.





Gleisplan





Weitere Fotos seiner Anlage